Lerngang: Lebensqualität – von der Institution zum Wohnen

Was beeinflusst die Lebensqualität eines pflegebedürftigen Menschen, der aufgrund seiner Lebensumstände die letzte Lebensphase in einem Alten- und Pflegeheim verbringt? Und was können MitarbeiterInnen unterschiedlicher Berufsgruppen und Hierarchiestufen eines Alten- und Pflegeheimes dazu beitragen, dass Lebensqualität im Kontext einer institutionellen Wohnform für die BewohnerIn im Alten- und Pflegeheim positiv erfahrbar werden kann?

In einer Zeit vielfältiger Herausforderungen für Alten- und Pflegeheime soll mit diesem IBG-Inhouse-Lerngang bewusst der Fokus auf die Förderung einer „lebensqualitätsvollen“ Haltung und Kultur in der Organisation gelegt werden. Im Rahmen eines Lernprozesses in einer bereichs- und hierarchieübergreifenden MitarbeiterInnen-Gruppe aus dem Alten- und Pflegeheim werden wesentliche Facetten des vieldimensionalen Konzeptes „Lebensqualität“ (Ermöglichen von Autonomie, wertschätzende Kommunikation, individuelles Wohnumfeld …) gezielt beleuchtet und bearbeitet. Durch Impulse, Selbstreflexion und Selbsterfahrung können die eigene Haltung und das eigene Handeln gezielt hinterfragt und positiv beeinflusst werden. Dadurch soll eine Sensibilisierung und nachhaltige Kulturentwicklung in Gang kommen, deren Ziel es ist, ein gelingendes Miteinander, ein positives Lebensumfeld und eine hohe Lebens- und Beziehungsqualität für BewohnerInnen und MitarbeiterInnen im Alten- und Pflegeheim zu ermöglichen.

Zielgruppe

Funktionen- und hierarchieübergreifende Gruppe aus einem Alten- und Pflegeheim (VertreterInnen aus Betreuung und Pflege, Küche, Reinigung, Wäscherei, Haustechnik, Verwaltung, Sozialarbeit, Animation . . .)

Lerngangsziele

Die TeilnehmerInnen …

  • reflektieren Einflussfaktoren auf Lebensqualität im Kontext Alten- und Pflegeheim.
  • entwickeln ein Bewusstsein für die Bedeutung und Qualität des Wohnens pflegebedürftiger Menschen.
  • setzen sich mit den Themen Autonomie, Wertschätzung und Würde im Kontext einer institutionellen Wohnform auseinander.
  • lernen mit Sprache, Symbolen und Körpersprache sensibel und verantwortungsvoll umzugehen.
  • beschäftigen sich mit Tagesabläufen und Ritualen auf dem Hintergrund der Individualität und Bedürfnisse von BewohnerInnen.
  • sind ermutigt, eine lebensqualitätsvolle Haltung in der Organisation und in ihrem unmittelbaren Arbeitsbereich zu leben und zu vertreten.

Termin & Preis: auf Anfrage
Gruppengröße: ca. 16 Personen
Veranstaltungsort: Inhouse-Training
Ansprechperson: Mag. Katharina Drack