IBG setzt erfolgreich Maßstäbe für mehr Lebensqualität in Alten- und Pflegeheimen

Verleihung der Ausbildungszertifikate im BUNDESMINISTERIUM 
FÜR ARBEIT, SOZIALES, GESUNDHEIT   
UND KONSUMENTENSCHUTZ - Quelle: Bundesministerium
Überreichung der Ausbildungszertifikate - Fotoquelle: BUNDESMINISTERIUM FÜR ARBEIT, SOZIALES, GESUNDHEIT UND KONSUMENTENSCHUTZ

4. Ausbildungsgruppe für “Zertifizierer/in zum nationalen Qualitätszertifikat für Alten- und Pflegeheime” erfolgreich abgeschlossen

Im März ging die bereits vierte vom IBG geleitete Ausbildungsrunde für Zertifizierer/in zum Nationalen Qualitätszertifikat für Alten- und Pflegeheime zu Ende. Diese auf dem Peer System beruhende und österreichweit einheitliche Ausbildung sorgt für mehr Lebensqualität in Alten- und Pflegeheimen.

Für mehr Lebensqualität

Im festlichen Marmorsaal des Sozialministeriums überreichte Bundesministerin Mag. Beate Hartinger-Klein am 10. April 2018 den 14 AbsolventInnen ihre Ausbildungszertifikate “Zertifizierer/in zum Nationalen Qualitätszertifikat für Alten- und Pflegeheimen gemäß EN ISO/IEC 17024”.  Es ist die bereits 4. Gruppe, die am IBG – Institut für Bildung im Gesundheitsdienst in Bad Schallerbach, diese anspruchvolle Ausbildung im Alten- und Pflegebereich mit einer Gesamtdauer von 230 Stunden absolvierte. Damit wird vermehrt der Bemühung um einheitliche Qualitätsstandards betreffend Lebensqualität in Alten- und Pflegenheimen Rechnung getragen.

Luxemburg blickt nach Österreich

150 Gäste aus ganz Österreich feierten in diesem Rahmen den erfolgreichen Abschluss der Ausbildung. Dass auch internationales Interesse am NQZ besteht, zeigt die Teilnahme von Frau Yvette Steimetz-Frank aus Luxemburg an der Ausbildung. Sie wurde vom luxemburgischen Familienministerium entsandt. Die aktuellen AbsolventInnen kommen aus 7 österreichischen Bundenländern und verstärken den Kreis der bereits seit 2009 tätigen ZertifiziererInnen.

Peer System als Basis

Das Nationale Qualitätszertifikat beruht auf einem Peer-System (englisch: peer für Ebenbürtige/r). ExpertInnen aus der Praxis der Altenarbeit wie z.B. Führungskräfte oder QualitätsmanagerInnen zertifizieren Häuser aus der eigenen Branche. Mit ihrem Hintergrund, ihren eigenen Praxiserfahrungen und der speziellen Ausbildung zu NQZ-ZertifiziererInnen sind sie befähigt, sich mit Lebensqualität in Alten- und Pflegeheimen professionell auseinanderzusetzen und neben nachvollziehbaren Bewertungen auch Handlungsempfehlungen im Sinne einer kontinuierlichen Verbesserung zur Verfügung zu stellen.

In diesem feierlichen Rahmen wurde auch 24 Alten- und Pflegeheime mit einer Urkunde sowie einer symbolischen Haustafel geehrt.

Nähere Informationen finden Sie auf der NQZ-Website: www.nqz.at